Jun 30, 2015

Mobile Journalism wird immer besser

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Die mobile Internetnutzung liegt in der Schweiz bei rund 75 Prozent. Doch Smartphones sind nicht nur praktische Unterhaltungsgeräte, sondern werden mehr und mehr zu multifunktionalen Tools für Journalisten.

Der Konsum über mobile Geräte, also Smartphones und Tablets, wächst rasant. Ein Ende des Trends scheint nicht in Sicht. Nun macht Facebook der alteingesessenen Plattform YouTube Konkurrenz: Die Views von Videos, die direkt auf Facebook hochgeladen werden, nehmen stark zu – nicht zuletzt wegen dem Autoplay. Auch Twitter versucht sich nun an dieser Autoplay-Funktion.

Journalisten und Kommunikatoren müssen deshalb verstärkt auf Video-Inhalte setzen, um die Menschen auf den Social Media zu erreichen. Allerdings erfordert die Produktion von Videos üblicherweise grosses Know-how und teures Equipment.

Aber mittlerweile lassen sich auch mit dem Smartphone in der Tasche einfach ganz passable Videos drehen und bearbeiten. Einige Apps und Tipps hat Konrad Weber aufgelistet. Eine Übersicht schafft auch die Journalist’s Toolbox.

Das Equipment ist wichtig

Doch nicht nur die richtigen Apps sind entscheidend. Auch beim Mobile Journalism kommt es auf das Equipment an. Dafür ist dieses im Vergleich zum herkömmlichen Video-Material deutlich preiswerter. Die Must-Haves sind hier aufgelistet.

Weitere Produkte – günstiger und teurer – sind in fast jedem Fachhandel zu finden.

IndieVice

Ein vielversprechendes Produkt wurde am 29. Juni auf Kickstarter lanciert. Es handelt sich dabei um einen Body, der das Smartphone in eine handliche Kamera verwandelt. Das Teil heisst IndieVice und kommt mit einem GoPro Mount, speziellen Objektiven und einem DOF daher, mit dem man einen Grossteil seiner SLR-Objektive nutzen kann.

 

Wir haben unser IndieVice bereits vorgestellt und werden es im nächsten Frühjahr ausgiebig testen. Die Ergebnisse publizieren wir selbstverständlich hier im Blog.

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